
(Eine kurze Geschichte um die Wartezeit auf die Maeseshots zu verkürzen)
Eine rätselhafte Geschichte mit Moral
Davos, Parsenn, 16 Uhr.
Die Sonne brennt auf den mit Neuschnee bedeckten " Herbsttäli"
Hang. Ganz oben auf dem Grat der ca. 50 Grad steilen Südseite hat
sich soeben ein Tourenskifahrer seine Fat Boys (Tiefschneeskis) angeschnallt.
Der Entjungferung dieses Off-Pist Traums steht nichts mehr im Wege. Voller
Elan stürzt er sich in die weisse Arena. Wunderschöne Spuren
in den Schnee ziehend bemerkt er nicht wie oberhalb an einer Wächte,
ein Riss entsteht. Der Riss wird grösser und eine gewaltige Schneemasse
wird losgelassen. Durch das dumpfe Rauschen der sich immer schneller bewegenden
Schneemasse wird der Tourenfahrer auf die Gefahr aufmerksam, und versucht
sich auf die sichere, linke Bergseite zu retten. Doch nix gewesen. Die
Lawine erfasst ihn und zieht ihn einige 100 Meter talwärts. Instinktiv
versucht er sich durch schwimmartige Bewegungen an der Oberfläche
zu halten. Doch auch nix gewesen. Er überschlägt sich mehrere
Male, die Schneemasse wird
wird langsamer, das dumpfe Rauschen hört auf und es wird dunkel.
Vollkommen verschüttet aber noch bei Bewusstsein versucht er sich
zu bewegen. Doch nochmals nix gewesen. Er ist kopfüber einbetoniert.
Als erfahrener Skitourenfahrer (wenigstens in der Theorie) weiss er was
seine Überlebenschance enorm erhöht. Bei Bewusstsein bleiben,
Ruhe bewahren um Sauerstoff zu sparen und volle Kanne in die Hosen pissen
um den Rettungshunden die Suche zu vereinfachen.
Selber Ort, eine viertel Stunde später
Professionelle Hilfe (das schweizerische Tourenskifahrer-Suchtrupp) ist an Ort und Stelle und innert zehn, fünfzehn Minuten wir das Lawinenopfer von den Hunden geortet und von den Rettern ausgegraben. Mit einer leichten Unterkühlung wir der Skifahrer von der Rega ins Spital geflogen.
Selber Ort, selbe Uhrzeit etwa einen Monat später...
spielt sich eine ganz ähnliche Situation mit einem kleinen Unterschied ab. Das Opfer ist diesmal ein voll bekiffter Snowboarder der von Lawinenkunde absolut null Ahnung hat. Der also den Trick mit in die Hosenpissen nicht kennt und auch von Ruhebewaren nichts weiss. Mehr fliegend als fahrend versucht auch er den Hang zu bezwingen und gerät in eine Lawine. Tel Aviv... so ist das Leben. Aber auch er wird von einem professionellen Team geborgen, allerdings benötigt die Snowboarder-Suchtruppe nur fünf Minuten, und der Boarder bleibt unverletzt. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht beantworte er sämtliche Routine Fragen der Retter, welche noch ein paar belehrende Worte sprechen und ihn dann "entlassen". Der immer noch ziemlich bekiffte und leicht verwirrte Boarder verabschiedet sich mit dankenden Worten, grinst noch ein Bisschen in der Gegend rum und fährt dann schliesslich weiter. Das Retterteam lobt die Hunde und verlässt kopfschüttelnd den Lawinenkegel um eine weitere Rettung zu feiern.
Jetzt zum Rätsel
Warum wurde der absolut unerfahrene Snowboarder von dem Suchtrupp etwa
doppelt so schnell geortet, wie der Skifahrer vor einem Monat?
Was machte den kleinen aber wichtigen Unterschied dieser zwei ähnlichen
Situationen aus? Was machte das Snowboarder-Suchteam besser?
Des Rätsels Lösung
Im Gegensatz zum Skifahrer-Suchteam wurden beim Boarder nicht Lawinenhunde, sondern Drogenaufspührhunde (vom schweizer Zoll ausgebildet) eingesetzt. Für sie war das orten des Snowboarders ein leichtes Spiel.
Die Moral
Die Moral von der Geschicht,
ob's nun gut ist oder nicht,
länger lebt wer ist bekifft,
hat saubere Hosen, stets ein Lächeln im Gesicht,
und braucht zum Fliegen die Rega nicht.
Maese story 2001 ©
Diese Geschichte samt Rätsel und Moral stammt aus dem Hause www.shithappens.ch, wurde von BOMBA MAESE frei erfunden und soll weder Skifahrer zum Kiffen animieren, noch Snowboarder als Kiffer hinstellen. :-)
Nach einem fetten Sprung mit dem Snowboard....
...
Eine Condor A350 weniger in der Schweizer Armee... und 3 Tage Kiste
mehr für mich.
Warum heissen den hier immer alle Oliver,
Oliver was in deinem Leben läuft schief...
Take it Easy Oli...and thaks for that nice air.

ohne Worte ... Okay, ich gebs zu... das bin ich mit einem "fat nothing
to ass".